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Wie lange hält Bleaching? Haltbarkeit, Auffrischung und Grenzen
Bleaching

Wie lange hält Bleaching? Haltbarkeit, Auffrischung und Grenzen

Ein Bleaching ist nicht dauerhaft. Wie lange der Effekt laut Fachquellen anhält, was ihn verkürzt, wie eine Auffrischung abläuft und warum Kronen, Veneers und Füllungen ihre Farbe behalten.

Wie lange hält Bleaching? Ein Bleaching beim Zahnarzt ist nicht dauerhaft. Die Bundeszahnärztekammer nennt mehrere Monate bis zu zwei Jahre, die Apotheken Umschau in der Regel zwei bis fünf Jahre. Wie lange das Ergebnis bei Ihnen hält, hängt vor allem von Rauchen, Kaffee, Tee und Rotwein sowie von Ihrer Mundhygiene ab.

Die Spanne ist groß, und das hat Gründe: Zahnfarbe, Art der Verfärbung und Lebensgewohnheiten unterscheiden sich stark. Die Verbraucherzentrale fasst es so zusammen, dass Zähne im Idealfall mehrere Jahre hell bleiben, teilweise aber schon nach einigen Monaten nachdunkeln. Wie wir eine Zahnaufhellung planen, lesen Sie auf unserer Seite zum professionellen Bleaching.

In diesem Ratgeber erfahren Sie, welche Methoden es gibt, warum der Effekt nachlässt, wie eine Auffrischung abläuft und warum Veneers, Kronen und Füllungen ihre Farbe nicht verändern.

Wie lange hält Bleaching je nach Methode?

Die deutschen Fachquellen beschreiben die Haltbarkeit unabhängig von der Methode: Das Ergebnis ist vorübergehend und hängt stark vom Verhalten nach der Behandlung ab. Eine belastbare Aussage, dass eine Methode grundsätzlich länger hält als eine andere, haben wir in diesen Quellen nicht gefunden. Unterschiede gibt es vor allem beim Weg zum Ergebnis.

MethodeAblaufDauer laut FachquellenHinweise
In-Office-Bleaching (Praxis)Gel wird in der Praxis aufgetragen, Zahnfleisch abgedeckt, teils mit Licht aktiviertEinwirkzeit 20 bis 30 Minuten pro Durchgang (Verbraucherzentrale), oft mehrere TermineSchnellste Methode; eine Sitzung reicht oft nicht aus
Home-Bleaching mit SchieneIndividuelle Schiene, Gel nach Anleitung zu HauseIn der Regel 2 bis 3 Wochen (Bundeszahnärztekammer)Zahnärztlich begleitet; Schiene später wiederverwendbar
Internes Bleaching (Walking Bleach)Aufhellung von innen bei wurzelbehandelten ZähnenKontrolle nach 5 bis 7 Tagen, oft mehrere WiederholungenNur für einzelne verfärbte, devitale Zähne
Frei verkäufliche ProdukteStreifen, Pinsel, FertigschienenUnterschiedlichHöchstens 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid, meist nur mäßige Wirkung

Vor jeder Methode empfiehlt die Bundeszahnärztekammer eine professionelle Zahnreinigung. Oft zeigt sich erst danach, wie viel der Verfärbung tatsächlich im Zahn liegt.

Warum dunkeln die Zähne nach dem Bleaching wieder nach?

Bleichgele setzen Sauerstoff frei, der Farbstoffe im Zahn durch Oxidation aufhellt. Nach dem Ende der Behandlung lagern sich neue Farbstoffe aber wieder ein. Die Bundeszahnärztekammer nennt Rauchen sowie Kaffee, Tee, Rotwein und andere färbende Lebensmittel als Faktoren, die den Effekt verkürzen.

Hinzu kommt der natürliche Alterungsprozess. Laut Apotheken Umschau wird das gelbliche Dentin lebenslang nachgebildet, während sich der helle Zahnschmelz abnutzt. Zähne werden also mit den Jahren ohnehin etwas dunkler, auch ohne färbende Gewohnheiten.

Nicht jede Verfärbung lässt sich gleich gut aufhellen. Verfärbungen von innen, etwa durch bestimmte Medikamente wie Tetrazykline oder nach einem Trauma, reagieren anders als oberflächliche Beläge. Erfahrene Zahnärzte können das Ergebnis vorab einschätzen, und es gibt eine natürliche Grenze, ab der Zähne nicht heller werden.

Wichtig für die Frage nach der Haltbarkeit: Nicht jedes Nachdunkeln bedeutet, dass das Bleaching „verflogen“ ist. Oft handelt es sich um neue oberflächliche Beläge. Laut Verbraucherzentrale lassen sich Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Tabak auch mit einer professionellen Zahnreinigung entfernen. Bevor Sie erneut bleichen, lohnt es sich daher, zunächst eine Reinigung durchführen zu lassen und den Farbton danach neu zu beurteilen. So vermeiden Sie unnötige Bleichzyklen und schonen Ihre Zähne.

Hand mit einem Zahnfarbschlüssel

Wie lässt sich das Ergebnis möglichst lange erhalten?

Wundermittel gibt es nicht, aber einige Gewohnheiten wirken sich deutlich aus:

  • Färbende Getränke reduzieren: Kaffee, Tee und Rotwein in Maßen genießen und danach mit Wasser spülen.
  • Auf das Rauchen verzichten: Tabak ist einer der stärksten Verfärbungsfaktoren und schadet zusätzlich dem Zahnfleisch.
  • Gründliche Mundpflege: zweimal täglich mit fluoridhaltiger Zahnpasta putzen und die Zahnzwischenräume reinigen.
  • Regelmäßige professionelle Zahnreinigung: Laut Bundeszahnärztekammer lassen sich äußere Verfärbungen und Beläge so entfernen. Viele gesetzliche Krankenkassen bezuschussen die PZR oder übernehmen die Kosten ganz.
  • Whitening-Zahnpasten nicht dauerhaft verwenden: Die Bundeszahnärztekammer weist darauf hin, dass ihr Effekt meist auf abrasiven Putzkörpern beruht. Regelmäßiger Gebrauch kann den Zahnschmelz aufrauen und zu Abrieb führen.

Wann ist eine Auffrischung sinnvoll und wie läuft sie ab?

Wer einen helleren Farbton dauerhaft halten möchte, braucht meist von Zeit zu Zeit eine Auffrischung. Häufig wird dafür die individuelle Schiene aus dem ersten Home-Bleaching mit frischem Gel aus der Praxis erneut verwendet. Wie oft das sinnvoll ist, hängt von Ihren Gewohnheiten und vom gewünschten Farbton ab.

Auch bei einer Auffrischung gilt der Zahnarztvorbehalt. Die Bundeszahnärztekammer betont, dass die erste Anwendung jedes Behandlungszyklus einem Zahnarzt vorbehalten ist oder unter dessen direkter Aufsicht erfolgen muss. Erst danach ist die Anwendung zu Hause möglich.

Zu häufiges Bleaching ist nicht empfehlenswert. Laut Apotheken Umschau sollte eine frühere Nachbehandlung zahnärztlich abgeklärt werden, weil zu häufiges Bleaching die Zähne empfindlicher machen kann. Die Verbraucherzentrale weist zudem darauf hin, dass mögliche Langzeitfolgen wiederholter Anwendungen noch erforscht werden.

Auswahl der Zahnfarbe mit dem Farbschlüssel

Was passiert vor und während eines Bleachings in der Praxis?

Ein seriöses Bleaching beginnt nicht mit dem Gel, sondern mit einer Untersuchung. Laut Verbraucherzentrale ist eine ausführliche Diagnostik nötig: Karies und Parodontitis müssen vorher behandelt, die Ursachen der Verfärbung geklärt und Beläge entfernt werden. Die Bundeszahnärztekammer hält eine Kontrolle auf Karies und Risse vor jeder Anwendung für unabdingbar.

Zur Aufklärung gehört auch, was das Bleaching für vorhandene Füllungen und vorhandenen Zahnersatz bedeutet. Die Verbraucherzentrale weist unter Berufung auf die Bundeszahnärztekammer darauf hin, dass ein Bleaching weitere zahnärztliche Eingriffe nach sich ziehen kann, etwa wenn sichtbare Füllungen anschließend nicht mehr zur Zahnfarbe passen. Fragen Sie deshalb vorab, welche Alternativen es gibt und welche Folgearbeiten realistisch sind.

Der Ablauf in der Praxis ist laut Apotheken Umschau meist ähnlich:

  • professionelle Zahnreinigung, damit oberflächliche Beläge nicht mit einer echten Verfärbung verwechselt werden,
  • Bestimmung der Ausgangsfarbe und Abdecken des Zahnfleisches,
  • Auftragen des Gels mit 0,1 bis 6 Prozent Wasserstoffperoxid, je nach Verfahren mit oder ohne Aktivierung durch eine Lampe,
  • Abspülen und, falls sinnvoll, eine Fluoridbehandlung oder Versiegelung.

Eine Sitzung dauert grob ein bis zwei Stunden. Für das gewünschte Ergebnis reicht eine einzelne Sitzung oft nicht aus, und am Ende entscheidet die natürliche Zahnfarbe, wie hell es tatsächlich werden kann. Realistische Erwartungen sind daher wichtiger als ein bestimmter Zielwert auf der Farbskala.

Werden Veneers, Kronen und Füllungen beim Bleaching heller?

Nein. Laut Bundeszahnärztekammer werden Veneers, Kronen, Brücken und Füllungen nicht aufgehellt. Gleiches gilt für Kompositversorgungen wie das Composite Bonding, da es sich um Kunststoff und nicht um natürliche Zahnsubstanz handelt.

Daraus ergeben sich zwei typische Situationen:

  • Sie haben bereits Zahnersatz im sichtbaren Bereich: Nach dem Bleaching können Kronen oder Füllungen dunkler wirken als die aufgehellten Zähne. Sie müssen gegebenenfalls später angepasst werden. Das sollten Sie vorher mit Ihrer Zahnärztin oder Ihrem Zahnarzt besprechen.
  • Sie planen neuen Zahnersatz: Dann wird meist zuerst gebleicht und der neue Zahnersatz anschließend an den stabilen, aufgehellten Farbton angepasst.

Keramik-Veneers sind farbstabil, lassen sich später aber nicht mehr aufhellen. Wie lange Veneers im Vergleich halten, lesen Sie in unserem Ratgeber wie lange Veneers und Zähne halten. Ob Veneers für Sie überhaupt infrage kommen, sollte immer eine zahnärztliche Untersuchung klären, denn anders als ein Bleaching erfordern sie in der Regel eine Bearbeitung der Zähne.

Nahaufnahme eines Lächelns

Welche Nebenwirkungen sind normal und wann sollte man nicht bleichen?

Die häufigste Nebenwirkung ist laut Bundeszahnärztekammer eine Überempfindlichkeit auf Wärme, Kälte oder Berührung. Nach aktuellem Stand ist sie vorübergehend; die Apotheken Umschau nennt häufig ein bis zwei Tage. Auch Reizungen des Zahnfleisches kommen vor und klingen meist wieder ab. Bei starken Schmerzen muss die Behandlung sofort abgebrochen werden.

Nicht gebleicht werden sollte bei unbehandelter Karies, Parodontitis oder undichten Kronenrändern und Füllungen, weil das Bleichmittel ins Zahninnere gelangen und den Nerv reizen oder schädigen kann. Schwangeren und Stillenden wird abgeraten, ebenso bei bekannten Allergien gegen Inhaltsstoffe. Laut Apotheken Umschau rät auch ein befragter Universitätsprofessor Jugendlichen vom Bleaching ab.

Wer darf in Deutschland Zähne bleichen?

Die Bundeszahnärztekammer sieht das Bleaching als zahnärztliche Tätigkeit. Begründet wird das mit der vorherigen Diagnostik, etwa dem Ausschluss von Karies, und der notwendigen Aufklärung. Mittel mit mehr als 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid darf laut Verbraucherzentrale nur der Zahnarzt verwenden; frei verkäufliche Produkte enthalten seit Ende 2012 höchstens 0,1 Prozent.

Angebote von „Zahnkosmetikern“ sind deshalb mit Vorsicht zu betrachten. Die Verbraucherzentrale weist darauf hin, dass diese Bezeichnungen nicht geschützt sind und keine zahnmedizinische Ausbildung voraussetzen.

Bleaching in Istanbul bei Doctor Turka

Unsere Zahnärzte in Ataköy, Bakırköy (Istanbul) untersuchen vor jeder Zahnaufhellung Zähne und Zahnfleisch und klären, ob ein Bleaching geeignet ist. Vor der Reise erhalten Sie einen kostenlosen, schriftlichen Behandlungsplan; die Einstiegspreise finden Sie auf unserer Seite zu den Kosten einer Zahnbehandlung in der Türkei. Wie die Behandlung abläuft, erklärt So funktioniert es; Fragen beantworten wir gern per WhatsApp oder über unsere Kontaktseite.

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Wie lange hält ein Bleaching beim Zahnarzt?

Die Angaben gehen auseinander. Die Bundeszahnärztekammer nennt mehrere Monate bis zu zwei Jahre, wenn man auf färbende Genussmittel verzichtet und gründlich putzt. Die Apotheken Umschau spricht in der Regel von zwei bis fünf Jahren. Die Verbraucherzentrale schreibt, dass Zähne im Idealfall mehrere Jahre hell bleiben, teilweise aber schon nach einigen Monaten nachdunkeln.

Hält In-Office-Bleaching länger als Home-Bleaching?

Die von uns ausgewerteten Fachquellen nennen keine unterschiedliche Haltbarkeit je nach Methode. Entscheidend sind vor allem Rauchen, Kaffee, Tee, Rotwein und die Mundhygiene. Das Bleaching in der Praxis wirkt schneller, das Home-Bleaching mit individueller Schiene dauert meist zwei bis drei Wochen. Die Schiene lässt sich später für eine zahnärztlich begleitete Auffrischung wiederverwenden.

Kann man Veneers oder Kronen bleachen?

Nein. Laut Bundeszahnärztekammer werden Veneers, Kronen, Brücken und Füllungen durch ein Bleaching nicht aufgehellt. Wer ohnehin Veneers oder Kronen plant und hellere Zähne möchte, bleicht deshalb in der Regel zuerst die natürlichen Zähne. Danach kann die Farbe des neuen Zahnersatzes an den aufgehellten Farbton angepasst werden.

Ist Empfindlichkeit nach dem Bleaching normal?

Ja. Die häufigste Nebenwirkung ist laut Bundeszahnärztekammer eine Überempfindlichkeit auf Wärme, Kälte oder Berührung, die nach aktuellem Stand vorübergehend ist. Die Apotheken Umschau nennt häufig ein bis zwei Tage. Bei starken Schmerzen sollte die Behandlung sofort abgebrochen und die Zahnärztin oder der Zahnarzt informiert werden.

Darf ein Kosmetikstudio Zähne bleichen?

Die Bundeszahnärztekammer sieht das Bleaching mit Mitteln über 0,1 Prozent Wasserstoffperoxid als zahnärztliche Leistung, weil vorher Diagnostik und Aufklärung nötig sind. Frei verkäufliche Produkte dürfen höchstens 0,1 Prozent enthalten. Die Bezeichnung Zahnkosmetiker ist laut Verbraucherzentrale nicht geschützt und setzt keine zahnmedizinische Ausbildung voraus.

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